Hintergrund

Alle Mitgliedstaaten sind verpflichtet bis 2020 Roma-Integrations-Strategien umzusetzen und Bildung ist ein zentrales Element der Gesellschaftspolitik. Kooperation zwischen Mitgliedstaaten ist notwendig, um in solche Strategien erfolgreich zu sein und deswegen sollten Probleme auf einer europäischen Ebene gelöst werden. In der Tat ist der Bereich Bildung von grundsätzlicher Bedeutung für Roma Integration, denn statistisch sind Roma deutlich unterrepräsentiert auf allen vier Ebenen des Bildungssystems, nämlich Vorschul-, Schul-, Hochschul- und Berufsbildung. Diese vier Bereiche werden von den Unterprogrammen Comenius (Vorschul- und Schulebene), Erasmus (Hochschulbildung) und Leonardo da Vinci (Berufsbildung) behandelt. Der geringe Schulbesuch, die hohe Bildungsabbruchquote und die allgemeine Unterrepräsentanz gehören zu den fundamentalen Problemen für Roma auf diesen Ebenen. Darüber hinaus sind Roma häufig Opfer von Diskriminierung aufgrund ihrer ethnischen Herkünfte und Hintergründe. Natürlicherweise ist Bildung ein Mittel dies zu bekämpfen.

 

Das ERNE Projekt

Das Projekt ERNE wird durch das Programm „Lebenslanges Lernen“ der Europäischen Kommission finanziert und über einen Zeitraum von zwei Jahren (Dezember 2012 bis November 2014) durchgeführt. Das Projekt ist eine Partnerschaft zwischen neun europäischen Partnern.

 

Ziele und Methoden

Das Hauptziel des Projekts ist die Gründung eines Netzwerks von Partnerorganisationen, die es erzielen, die folgenden Ziele zu erreichen:

a) Identifikation von gute Praxis: Alle Partnerorganisationen haben reichliche Erfahrungen mit unterschiedlichen Vorgehen und Methoden für die Integration und Unterstützung von Roma-Kindern und jungen Erwachsenen in den Bildungssystemen. Mehrere Vorgehen sind zum analysieren und für die Identifikation der Transfermöglichkeiten verfügbar. Diese werden von der Projektpartnerschaft für die Ebenen der Vorschul-, Schul-, Hochschul- und Berufsbildung durchgeführt. Vor allem die Einbeziehung des Sprachenlernens, das Thema der Alphabetisierung und auch die Analyse des Transfers zwischen verschiedenen Ebenen der Bildungssysteme in den Partnerländern werden mit diesem Ziel erstrebt.

b) Austausch und Übertragung guter Praxis: Nach der Identifizierung und Ausarbeitung der guten Praxis im Bereich Roma Integration von Kindern, auch unter Berücksichtigung ihrer kulturellen und sozialen Hintergrund, wird der Transfer von guten Praxis zwischen den Partnerländern und die beteiligten Institutionen der zweite Ziel des Netzwerks. Ein Support-System wird für die Übertragung von einzelnen Ansätzen von guter Praxis zwischen den Partnerländern aufgebaut werden.

c) Entwicklung von Strategieempfehlungen: Konkrete Empfehlungen für Entscheidungsträger werden erarbeitet, um politische Entscheidungen in den Partnerländern und auf europäischer Ebene nachhaltig zu beeinflussen. Diese Strategieempfehlungen werden sich auf alle 4 Bildungsebenen (Vorschul-, Schul-, Hochschul- und Berufsbildung) und alle 3 entscheidenden Themen, die als Herausforderungen für alle Ebenen identifiziert wurden (Zugang, Bildungsabbruch und Transfer zwischen Bildungsebenen) beziehen. Es wird auch eine öffentliche Online-Konsultation für die Strategieempfehlungen geben, um ein hohes Zielgruppe- und Systemrelevanz zu realisieren.

d) Sensibilisierung und Verbreitung: Mehrere öffentliche Konferenzen werden ausgeführt (eine pro Bildungsebene, insgesamt 4 öffentliche Konferenzen). In diesen Konferenzen werden sich Interessenvertretern und Entscheidungsträgern sammeln, um die identifizierten guten Praxis zu diskutierten und um Lösungen für die Integration der Roma durch Bildung zu finden. Die Konferenzen werden von einer Reihe anderen Verbreitung und Sensibilisierung Vorgehen und Aktivitäten unterstützt, um viel Feedback von Interessenvertretern und die interessierte Öffentlichkeit zu bekommen.

 

Diese vier Methoden werden auf die vier Ebenen der Bildungssysteme angewandt werden und sollen die Bidlungsintegration der Roma auf nationaler und auf europäischer Ebene verbessern in dem sie die Bildungschancen aller Altersgruppen erhöhen. Diese Aussichten werden verbessert, in dem die folgenden drei Hauptziele in der Bildung angestrebt werden:

1. Zugang von Roma Kindern zu vorschulischer und schulischer Bildung

2. Verringerung der Abbruchquoten

3. Gewährleistung der Transparenz und des Transfers zwischen den verschiedenen Ebenen der Bildungssysteme

 

Der Kontext der Lissabon-, Bologna- und Kopenhagen-Vorgänge sowie die Sprache und Kultur der Roma werden beachtet, um die gute Praxis zu identifizieren. So werden sich folgende Strategieempfehlungen auch auf der EU 2020 Strategie konzentrieren und werden Roma Integration auf einer europäischen Ebene helfen.

 

Begünstigte

  • Roma-Lernende aller Altersklassen;
  • Organisationen, Institutionen und Einrichtungen, die mit Roma arbeiten;
  • Die Interessenvertreterinnen und –Vertreter der Roma-Community;
  • Lehrkräfte, Institutionen, Verbände, Behörden und NGOs;

 

Projektoutputs

  • Strategieempfehlungsdokumente für alle vier Ebenen des Bildungssystems
  • Strategieempfehlungen für gute Praxis in der vorschulischen Bildung
  • Strategieempfehlungen für gute Praxis in der schulischen Bildung
  • Strategieempfehlungen für gute Praxis in der Hochschulbildung
  • Strategieempfehlungen für gute Praxis in der beruflichen Bildung
  • Identifizierungsmatrix guter Praxis
  • Konstituierung von nationalen Fokusgruppen zur Auswahl guter Praxis
  • Projektwebsite
  • Facebook-Seite

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Lifelong Learning Programme   Programme pour l'éducation et la formation tout au long de la vie   Programm für lebenslanges Lernen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Veröffentlichung spiegelt allein die Meinung des Verfassers, die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Informationen und kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

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